Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt der Universität Koblenz feiert 10-jähriges Jubiläum

Die Presseberichtet:

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Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung Mayen, Ausgabe vom 7.5.14!


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(Fotos: Patrik Grosse)


 

Der Wochenspiegel berichtete:

„ALP“-Jubiläum an Megina Gymnasium mit Insekten-Hotel gefeiert

Projekt soll Mädchen und Frauen für MINT-Fächer begeistern. Dabei geht es um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

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Mayen (vh). Mit einer Feierstunde wurde das zehnjährige Jubiläum des „Ada-Lovelace-Projektes“ am Megina Gymnasium begangen. Gegründet wurde das Projekt 1997 in Zusammenarbeit vom damaligen Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend und der Universität Koblenz. Es hat sich ein landesweites Mentorinnen-Netzwerk mit rund 185 Engagierten an zehn Hochschulstandorten gebildet. Dazu gehören auch Julia Kozodaeva, derzeit im Masterstudiengang zur Wirtschaftsinformatik, und Lisa Schmelzer, die Mathematik und Geographie studiert. Mit vielen anderen Mentorinnen, die sich immer wieder abwechseln, betreuen sie Projekttage und AGs an unterschiedlichen Schulen. Schülerinnen des Megina Gymnasiums begegneten auf diese Weise schon Lötarbeit, Recycling alter Verpackungen und nahmen an Computer- und Programmierkursen teil. Aber den Mädchen werden auch andere Lebensbereiche näher gebracht, so auch das Projekt „Gesunde Gummibärchen“.

Mit dem Schuljahr 2006 wurde auch eine feste AG „Mädchen und Technik“ für die Orientierungsstufe, die fünfte und sechste Klassenstufe, eingeführt. Zur Feier des zehnjährigen Jubiläums wurde aber ein ganz besonderes, eigenes Projekt durchgeführt. An nur zwei AG-Tagen, die je einmal im Monat stattfinden, haben die eifrigen Teilnehmerinnen ein Hotel für fleißige Bienchen und andere Insekten geschaffen. Schulleiter Edzard Visser lobt das Projekt: „Es bietet eine breite Grundlage, um Mädchen für Handwerk und Technik vorzubereiten.“ Außerdem lernen die Schülerinnen so auch Tätigkeiten kennen, die „Krach machen und riechen“. Auch Sabine Kutting, die zentrale Ansprechperson für dieses Projekt, bestärkte er in ihrer Arbeit. Sie mache es mit „Konstanz und Konsequenz“ und sorgt für viele Stunden, die sinnvoll genutzt würden.

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(Fotos: Vanessa von der Heiden)